Hainer: Haaland nicht zu teuer für Bayern

Die Gerüchte um Erling Haaland nahmen zuletzt wieder an Fahrt auf. Zu den heiß gehandelten Interessenten zählt der FC Bayern eher nicht. Wirtschaftlich zu stemmen wäre ein Transfer aber schon, meint Herbert Hainer.

Herbert Hainer ist Präsident beim FC Bayern
Herbert Hainer ist Präsident beim FC Bayern ©Maxppp

„Nur maximal zehn Vereine können es sich leisten, ihn zu kaufen und ihm die Plattform zu geben, die er sich nach seiner Zeit in Dortmund wünscht“, stellte Haaland-Berater Mino Raiola kürzlich klar, ein Transfer seines Schützlings komme nur für Europas absolute Topklubs infrage.

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Auf Nachfrage von ‚Sport1‘, ob auch der FC Bayern im Haaland-Poker mitspielen könnte, antwortet Vereinspräsident Herbert Hainer: „Wir sind ein wirtschaftlich sehr starker und gesunder Verein. Obwohl auch wir massiv unter der Pandemie leiden, können wir immer Spieler holen, wenn wir von ihnen überzeugt sind.“

Dayot Upamecano, einer „der besten Innenverteidiger“ und ab Sommer Teil des FC Bayern, sei ein gutes Beispiel dafür. 42,5 Millionen Euro fließen allein in die Ablöse. Ob man in naher Zukunft noch höhere Summen – Haalands Ausstiegsklausel ab 2022 soll 75 Millionen Euro betragen – investieren wird, lässt Hainer unbeantwortet.

„Weit davon entfernt, Prognosen zu stellen“

„Das kann ich heute nicht sagen. Wir befinden uns in einer Pandemie, die ganze Welt steckt in einer Ausnahmesituation – gesellschaftlich, wirtschaftlich und auch im Fußball. Täglich verändern sich die Dinge. Ich bin daher weit davon entfernt, Prognosen zu stellen“, so der Bayern-Boss.

Dennoch stehe fest, „dass wir in Zukunft noch mehr unseren erfolgreichen Weg gehen werden, junge Spieler mit herausragenden Fähigkeiten zu verpflichten.“ Ein konkretes Thema scheint Haaland an der Säbener Straße aktuell aber nicht zu sein. Robert Lewandowskis Vertrag läuft bis 2023, es besteht also keine Notwendigkeit, zeitnah auf der Neun nachzubessern.

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