Raiola über Haaland: „Nur zehn Klubs können sich ihn leisten“

53 Scorerpunkte in 43 Pflichtspielen – Erling Haaland hat sich bei Borussia Dortmund innerhalb eines Jahres zum wohl gefragtesten Stürmer der Welt entwickelt. Für seinen Berater Mino Raiola ist der erst 20-jährige Norweger das künftige Gesicht des Fußballs.

Erling Haaland im Trikot von Borussia Dortmund
Erling Haaland im Trikot von Borussia Dortmund ©Maxppp

Mino Raiolas Portfolio ist mit über 70 Fußballprofis nicht gerade klein, das beste Pferd im Stall des 53-jährigen Italieners ist jedoch mit Abstand Erling Haaland. Der 20-jährige Angreifer von Borussia Dortmund hat sich mit teils überirdischen Leistungen auf die Wunschliste sämtlicher großer Klubs gespielt.

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Im Schnitt trifft der Linksfuß in dieser Spielzeit alle 79 Minuten. 27 Treffer gelangen Haaland in 25 Pflichtspielen, dazu kommen noch sieben Assists. Für den Topagenten ist das Interesse am Youngster daher nur logisch, wie er im Interview mit der ‚BBC‘ erklärt.

„Es ist offensichtlich, dass jeder auf Erling als einen dieser potenziellen neuen zukünftigen Stars schaut, weil es so schwierig ist, das zu tun, was er in seinem Alter auf seinem Niveau macht“, so Raiola, „ich glaube nicht, dass es einen Sportdirektor oder Trainer auf der Welt gibt, der sagen würde ‚kein Interesse‘. Das ist, als würde man sagen: Gibt es ein Formel-1-Team, das nicht daran interessiert wäre, Lewis Hamilton zu haben?“

Messi- und Ronaldo-Erbe?

Für Raiola ist der Weg seines Schützlings vorgezeichnet: „Er wird einer der zukünftigen Stars des nächsten Jahrzehnts sein. Denn wir sehen, dass Stars wie Ibrahimovic, Ronaldo und Messi in ein Alter kommen, in dem sich jeder fragt: ‚Wie lange können wir sie noch genießen?‘ Also ist jeder auf der Suche nach der neuen Generation.“

Wer sich künftig die Dienste von Haaland sichert, wird voraussichtlich auch sportlich auf Jahre ausgesorgt haben – so zumindest der Wunsch von Klubs wie Manchester City, Real Madrid und Co., die seit Monaten um die Dienste des Ausnahmestürmers buhlen.

Wohin es den bis noch bis 2024 an den BVB gebundenen Angreifer in der Zukunft verschlägt, ist offen. „Nur maximal zehn Vereine können es sich leisten, ihn zu kaufen und ihm die Plattform zu geben, die er sich nach seiner Zeit in Dortmund wünscht“, schätzt Raiola und ergänzt: „Vier dieser Vereine sind in England.“

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