Ende der Messi-Ära | „Grünes Licht“ für Barça-Neuzugänge

Während Lionel Messi erstmals seit 2005 nicht mehr für den Ballon d'Or nominiert ist, versucht United-Trainer Erik ten Hag die Fans der Red Devils zu beruhigen. Indes konnte der FC Barcelona noch rechtzeitig einige Neuzugänge bei der Liga registrieren. Der tägliche FT-Blick auf die internationalen Schlagzeilen.

Presseschau vom 13. August 2022
Presseschau vom 13. August 2022 ©Maxppp

Fußballlandschaft im Wandel

Es wirkt wie ein Traum, doch es ist wahr. Lionel Messi ist zum ersten Mal seit 2005 nicht für den Ballon d'Or nominiert. Die europäische Presse hält diese Tatsache in Atem. Die ‚Gazetta dello Sport‘ spricht sogar schon über „das Ende einer Ära.“ In der vergangenen Spielzeit wusste der argentinische Superstar bei Paris St. Germain nicht immer zu überzeugen. Laut der ‚L'Équipe‘ ist es für Messi „der Sommer der Gnade“, da man zuletzt wieder eine deutliche Leistungssteigerung erkennen konnte. Diese kommt jedoch zu kurzfristig um sich dieses Jahr mit der Krone des Weltfußballs auszuzeichnen.

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Keine Panik auf der Titanic

Nach den vielen schlechten Nachrichten bei Manchester United in den vergangenen Tagen versucht Trainer Erik ten Hag die Stimmung ins Positive zu lenken. In vielen englischen Medien sind Aussagen einer denkwürdigen Pressekonferenz des niederländischen Coaches zu sehen. Voller Selbstvertrauen versicherte ten Hag den Fans: „Ich bin der Mann, der Manchester United zu seinem Glanz zurückbringen wird.“ United dürfe „nicht in Panik geraten“, denn diese ist bei einem solchen Umbruch nicht gerade hilfreich. Der United-Coach ließ ebenfalls den Wunsch nach weiteren Verstärkungen anklingen, was die Red Devils-Bosse nun mächtig unter Zugzwang bringt.

Liga-Auftakt mit Lewandowski

„Grünes Licht“ meldet die ‚Mundo Deportivo‘ auf der Titelseite, denn der FC Barcelona konnte vier der fünf Neuverpflichtung noch rechtszeitig bei der Liga registrieren, sodass diese beim Saisonauftakt gegen Rayo Vallecano spielen dürfen. Zu den vier glücklichen zählen Stürmerstar Robert Lewandowski, Flügelflitzer Raphinha, Franck Kessié und Andreas Christensen. Pech hat dagegen Jules Koundé, der zunächst auf der Tribüne sitzt. Der englische ‚Guardian‘ sieht diese Entwicklung besorgniserregend und prognostiziert den Katalanen in Zukunft noch größere finanzielle Rückschläge.

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