Nach Werner: Nächster Geldregen für den VfB

Der VfB Stuttgart hat in der Vergangenheit clever verhandelt. Die Schwaben profitieren in diesem Sommer gleich mehrfach von Verkaufsbeteiligungen und Kaufverpflichtungen.

Chadrac Akolo beim FC Amiens
Chadrac Akolo beim FC Amiens ©Maxppp

Rund acht Millionen Euro streicht der VfB Stuttgart ein, wenn der Wechsel von Timo Werner zum FC Chelsea in diesem Sommer planmäßig über die Bühne geht. Weitere Millionen werden den derzeitigen Zweitligisten aus Frankreich erwarten, wie die ‚Stuttgarter Nachrichten‘ ankündigen.

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Dem Blatt zufolge ist mittlerweile sicher, dass Chadrac Akolo (25) über den Sommer hinaus beim SC Amiens bleibt. Grund ist eine verpflichtende Kaufoption, die die Schwaben im vergangenen Sommer mit dem französischen Erstligisten vereinbart hatten. Bleibt Amiens in der Ligue 1, bleibt auch Akolo. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Saison in Frankreich vorzeitig beendet, dem Tabellenvorletzten Amiens bleibt der Abstieg erspart.

Geldregen aus Frankreich

3,5 Millionen Euro kassiert der VfB für Offensivspieler Akolo, der in Frankreich nicht überzeugte. Nur fünfmal stand Akolo in der Liga in der Startelf, zwei Tore und eine Vorlage gelangen ihm in insgesamt 15 Einsätzen.

Noch kümmerlicher liest sich die Bilanz von Anastasios Donis. Der 23-jährige Grieche war in 20 Pflichtspielen nicht an einem einzigen Tor direkt beteiligt – und das als Stürmer. Weil Stade Reims in der Ligue 1 bleibt, greift aber auch für Donis eine Kaufpflicht. Der VfB freut sich über vier Millionen Euro und wird einen Haken hinter diese Personalie machen.

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