Monza will in die Serie A: Mit Kaká und Ibrahimovic?

Silvio Berlusconi hat schon immer große Pläne geschmiedet. Der ehemalige Besitzer des AC Mailand will nun mit dem AC Monza hoch hinaus. Mit der Hilfe von (ehemaligen) Topstars?

Silvio Berlusconi denkt groß
Silvio Berlusconi denkt groß ©Maxppp

Als die italienischen Ligen den Betrieb wegen der Corona-Pandemie einstellen mussten, hatte der AC Monza schon 86 Punkte in 27 Partien gesammelt. Der Tabellenführer der Serie C durfte sich entsprechend schon vorzeitig über den Aufstieg in die zweite Liga freuen. Für Klubbesitzer Silvio Berlusconi ist dies erst der Startschuss für den Gipfelsturm.

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„Jetzt werden wir ein Top-Team für die Serie B auf die Beine stellen. Der Aufstieg in die Serie A hängt von vielen Faktoren ab, aber wir kennen diese gut und wir werden alles tun, um es zu schaffen“, kündigt der ehemalige italienische Ministerpräsident gegenüber ‚Telelombardia‘ an.

Das nötige Kleingeld für ein bisschen Berlusconi-typischen Größenwahn besitzt der 83-Jährige zweifellos. Auf sechs Milliarden Euro wird sein privates Vermögen geschätzt. Mit diesen finanziellen Reserven wären auch Verträge für Spieler denkbar, die sich sportlich eigentlich in ganz anderen Sphären bewegen.

Alte Bekannte im Visier?

Berlusconi selbst ist es, der große Namen in den Raum wirft: „Ibrahimovic und Kaká waren Transferziele für uns – aber wir konnten es aus nicht-sportlichen Gründen nicht realisieren. Aber man weiß ja nie...“ Die beiden Weltstars holte Berlusconi einst schon zum AC Mailand.

Ob sich Kaká nun noch einmal für ein Engagement begeistern könnte, ist zweifelhaft. Schon vor zweieinhalb Jahren beendete der Weltfußballer von 2007 seine Karriere. Ibrahimovic dagegen könnte zu haben sein. Zuletzt war zwar zu hören, dass der 38-jährige Schwede seine aktive Karriere in diesem Sommer beenden will. Wenn ihn einer vom Gegenteil überzeugen kann, dann aber wohl der einflussreiche und milliardenschwere Berlusconi.

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