Bergamo rot vor Wut | Gladbacher Witzfiguren

Bei Atalanta Bergamo fühlt man sich vom Schiedsrichter betrogen. City lässt keine Zweifel an seinen Titelambitionen und Lionel Messi hält den FC Barcelona im Titelrennen. FT wirft einen Blick auf die Titelseiten der internationalen Gazetten.

Presseschau vom 25.2.
Presseschau vom 25.2. ©Maxppp

„Gestohlener“ Sieg

Der Donnerstag steht in Italien ganz im Zeichen der knappen Niederlage von Atalanta Bergamo gegen Real Madrid (0:1) im Champions League-Achtelfinale. Die ‚Tuttosport‘ schreibt von einem „gestohlenen“ Sieg. Durch einen umstrittenen Platzverweis gegen Remo Freuler nahm der Schiedsrichter den Italienern die Chance auf ein gutes Ergebnis gegen die favorisierten Madrilenen. Die ‚Gazetta dello Sport‘ ist „rot vor Wut“ und bezichtigt den VAR, dem spanischen Gegner ein „Geschenk“ gemacht zu haben. Ein Zitat von Atalanta-Trainer Gian Piero Gasperini wird von allen Medien in Italien aufgegriffen: „Manche Schiedsrichter sollten einen anderen Job machen.“ Aus seiner Verärgerung machte er kein Geheimnis.

Unter der Anzeige geht's weiter

City marschiert

Die Überlegenheit von Manchester City im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (2:0) überrascht in England keinen. Das Champions League-Spiel zeigte deutlich, dass das Team von Pep Guardiola in bestechender Form ist. Der ‚Guardian‘ schreibt sogar, dass die Citizens ihre Gegner zu „choreographierten Witzfiguren“ machten. In der aktuellen Form muss man City zum Favoritenkreis zählen. Das weiß auch der ‚Mirror‘, der erkennt, dass die Truppe um den deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan den „Blick auf den Titel“ gerichtet hat. Die tolle Serie bleibt auch der ‚Daily Mail‘ nicht verborgen. Dort wird getitelt: „Citys unerbittlicher Vormarsch.“

Messi vermeidet Krise

Lionel Messi hat es schon wieder getan. Im gestrigen Aufeinandertreffen mit dem FC Elche (3:0) sorgte La Pulga mit zwei Toren und einer starken Leistung für einen Sieg der Katalanen und holte erneut die Kohlen aus dem Feuer. ‚El Pais‘ stellt in Frage, ob der FC Barcelona ohne den Ausnahmefußballer auch nur annähernd dort stehen würde, wo man sich aktuell befindet. Fünf Punkte Rückstand auf Atlético, die aber noch ein Spiel weniger haben, klingen im Titelrennen machbar. „Barça lebt von ihm“, schreibt die ‚ L'Esportiu‘. Nur durch Messi könne Barcelona eine „Krise vermeiden“, so die Sportzeitung. Die ‚Marca‘ lässt keinen Zweifel daran, dass der Argentinier „Barça aus einer schlechten Situation herausgeholt“ hat.

Weitere Infos

Kommentare