Von A bis Z: Die größten Transfer-Flops der Bundesliga

Spieler am Rande der Invalidität, Torjäger ohne Torriecher und Akteure, die gar nicht nach Deutschland wechseln wollten – die Bundesligisten lagen bei so manchem Transfer richtig daneben. Heute die Buchstaben X bis Z.

Abel Xavier wurde in Hannover nicht sesshaft
Abel Xavier wurde in Hannover nicht sesshaft ©Maxppp

X wie Xavier

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Aufgefallen ist Abel Xavier in der Bundesliga vor allem mit seinem Hang zu außergewöhnlichen Frisuren. Bekannt geworden war er in der Fußballwelt zunächst durch seine tragische Rolle bei der EM 2000. Nach starken Leistungen im Turnier verschuldete er im Halbfinale gegen Frankreich einen Handelfmeter, Zinedine Zidane verwandelte und aufgrund der Golden-Goal-Regel waren das Spiel und somit der Traum vom Triumph für Portugal beendet. Xavier war über den Pfiff derart erzürnt, dass er die Kontrolle verlor. Die Folge: Eine UEFA-Sperre von neun Monaten.

Auf Vereinsebene setzte der Abwehrspieler im Anschluss an die EM seine Welttournee fort. 2003 führte ihn seine neunte Station nach Hannover. In der Rückrunde stand er fünfmal in der Startelf der Niedersachsen, ein Sieg war ihm dabei nicht vergönnt. Nach wenigen Monaten hatte man beim Bundesligisten genug vom extrovertierten Portugiesen, Xavier packte wieder einmal seine Koffer und zog weiter zur AS Rom. Insgesamt war der Paradiesvogel in acht verschiedenen Ländern aktiv. Mindestens ein Frisör in Hannover war sicherlich traurig über den schnellen Abschied des mittlerweile 47-Jährigen, der die Fußballschuhe 2008 nach einem Engagement bei LA Galaxy an den Nagel hing.

Y wie Yarmolenko

25 Millionen Euro legte Borussia Dortmund im Sommer 2017 auf den Tresen, um Andriy Yarmolenko an Bord zu holen. Schon seit Jahren war der BVB am Ukrainer dran gewesen. Und Yarmolenko startete sein Abenteuer in der Bundesliga durchaus vielversprechend, in den ersten vier Einsätzen war er an fünf Treffern direkt beteiligt. Im Anschluss zeigte die Formkurve aber immer weiter nach unten und auch wegen einer Fußverletzung stand der Offensivspieler im Jahr 2018 nur noch einmal in der Bundesliga-Startelf der Schwarz-Gelben. Nach nur einer Saison folgte die Trennung und der mittlerweile 30-jährige Yarmolenko wurde für 20 Millionen Euro an West Ham United verkauft. Der finanzielle Schaden hielt sich für die Borussia also in Grenzen.

Z wie Zaccardo

2008 holte sich der VfL Wolfsburg einen waschechten Weltmeister ins Boot. Cristian Zaccardo kam für sieben Millionen Euro von US Palermo in die Autostadt. Mit dem Italiener feierte der VfL am Saisonende gar den ersten und bislang einzigen Meistertitel der Vereinsgeschichte. Großen Anteil hatte der Innenverteidiger daran aber nicht. Zaccardo war meist nur Reservist und wurde am Ende der Spielzeit mit einem Minus von fünf Millionen nach Parma abgegeben. Im vergangenen Sommer beendete der heute 38-Jährige seine Karriere dann. Seine letzte Station war SP Tre Fiori aus San Marino.

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