Einmal mehr lässt Mino Raiola die Interessenten zappeln. In erster Linie buhlt Brescia Calcio um seinen Klienten Mario Balotelli, Flamengo Rio de Janeiro hat sich aus dem Rennen verabschiedet. Das italienische Enfant terrible ging im vergangenen Halbjahr für Olympique Marseille auf Torejagd, traf in 15 Einsätzen immerhin achtmal.

An Optionen mangelt es auch Franck Ribéry nicht, doch die Bayern-Legende lässt sich Zeit. Saudi-Arabien, die Niederlande, Russland, Australien – Ribéry weckt in allen Ecken der Welt Begehrlichkeiten. Konkrete Schritte soll kürzlich der AC Florenz eingeleitet haben. Ein schneller Abschluss scheint aktuell aber nicht in Sicht.

Sturridge in die Türkei

Daniel Sturridge stand im Juni noch im Kader von Champions League-Sieger Liverpool. Sein Vertrag an der Anfield Road wurde nicht verlängert, nun soll der 29-jährige Stürmer vor dem Wechsel zu Süper Lig-Vertreter Trabzonspor stehen.

Offener ist dagegen die Zukunft von Hatem Ben Arfa. Sampdoria Genua soll am 32-jährigen Offensivmann dran sein, ebenso wie spanische und US-amerikanische Vereine. Einst als vielversprechendes Talent hochgejubelt blieb Ben Arfa der Durchbruch zum ganz Großen verwehrt. In der vergangenen Saison stand er bei Stade Rennes unter Vertrag.

Zwei Jahre lang stürmte Fernando Llorente für Tottenham Hotspur, den Champions League-Triumph verpasste er mit den Spurs im Juni knapp. Jetzt zeigen Carlo Ancelotti und die SSC Neapel Interesse am 34-jährigen Stürmer.

Mit Lazar Markovic hatte man beim FC Liverpool lange Geduld, wollte dem serbischen Flügelstürmer (22 Länderspiele) mit etlichen Leihen Spielpraxis verschaffen. Im Januar gaben die Reds den 25-Jährigen an den FC Fulham ab, den Markovic nach nur einem Einsatz und dem Premier League-Abstieg wieder verließ. Zukunft offen.

Aogo, Holtby und Co.

Auf der Suche sind unter anderem auch noch die ehemaligen Bundesliga-Spieler Dennis Aogo, Lewis Holtby oder Guilio Donati. International halten Ex-Real-Profi Fábio Coentrão, Weltmeister Adil Rami, Italien-Routinier Claudio Marchisio oder auch Japan-Ikone Keisuke Honda die Augen offen. Der 98-fache Nationalspieler brachte sich zuletzt selbst in der Bundesliga ins Gespräch. Ein Zeit-Limit gibt es nicht, vereinslose Spieler können auch nach Schließung des Transferfensters verpflichtet werden.