Schlägt der VfB Stuttgart nach der Verpflichtung von Mario Gómez erneut auf dem Transfermarkt zu? Michael Reschke wollte dies vor einigen Tagen zumindest nicht ausschließen: „Stand heute liegt die Wahrscheinlichkeit bei 75 Prozent, dass wir in der Winterpause auf dem Transfermarkt nichts mehr machen werden. Es kann aber sein, dass wir beispielsweise durch Verletzungen in den ersten Spielen noch gezwungen werden, zu reagieren.“

Parallel zu den Worten des Sportvorstands reiste Holger Badstuber wegen Problemen im Adduktorenbereich vorzeitig aus dem Trainingslager in La Manga ab. Ob der Ex-Münchner am Samstag zum Rückrunden-Auftakt gegen Hertha BSC mitwirken kann, ist ungewiss. Genau wie die Zukunft des 28-Jährigen, dessen Vertrag in Stuttgart zum Saisonende ausläuft.

Laut dem kroatischen Portal ‚Rijeka Danas‘ will der VfB auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und einen weiteren Innenverteidiger verpflichten. Die Schwaben bieten dem Bericht zufolge drei Millionen Euro für Dario Zuparic, der aktuell vom italienischen Zweitligisten Delfino Pescara an HNK Rijeka verliehen ist. Auch Sampdoria Genua und HSC Montpellier bekunden Interesse.

UnwahrscheinlichFT-Meinung: Angesichts der häufigen Verletzungen von Badstuber würde dem VfB ein weiterer Innenverteidiger gut zu Gesicht stehen. Ob Zuparic allerdings die Qualität hätte, in der Bundesliga eine entscheidende Rolle zu spielen, darf bezweifelt werden. Der ehemalige U21-Nationalspieler Kroatiens kickte einige Jahre mit Delfino Pescara in der zweiten Liga. Nach dem Aufstieg 2016 verlor er dann prompt seinen Stammplatz und wechselte im Winter nach Rijeka. Unwahrscheinlich, dass der VfB nun zuschlägt.