Nach einer schwierigen Zeit im Trikot des FC Barcelona wurde Coutinho mit einer großen Erwartungshaltung an der Säbener Straße empfangen. Warum es ihn in die bayerische Hauptstadt zog, hat einen triftigen Grund. Lúcio war der entscheidende Faktor für den Umzug nach München. Zu seinem ehemaligen Teamkollegen bei Inter Mailand pflegt Coutinho eine innige Beziehung. Von 2010 bis 2012 standen die beiden Brasilianer gemeinsam bei den Nerazzurri unter Vertrag.

Ich habe mit Lúcio bei Inter zusammengespielt. Er war immer wie ein Vater für mich und hat mich so behandelt wie sein Kind“, wird der 27-Jährige von der ‚Bild‘ zitiert. Dessen Schwärmereien über den deutschen Rekordmeister fanden bei Coutinho Anklang: „Lúcio hat immer erzählt, wie toll es war in München und beim FC Bayern zu spielen, von seiner großen Verbundenheit zu Deutschland. Aufgrund dieser vielen positiven Eindrücke stand es für mich außer Frage, dass ich hierher kommen wollte“.

Auf dem Weg zu alter Stärke?

Es besteht kein Zweifel daran, dass Coutinho über die Qualitäten eines Weltklassespielers verfügt. Dennoch bringt der Edeltechniker diese bislang nicht regelmäßig auf den Rasen. In 18 Spielen gelangen ihm drei Tore und fünf Vorlagen.

Ob diese Quote für eine mögliche Festanstellung seitens der Münchner in Höhe von 120 Millionen Euro reicht, ist fraglich. Deswegen gebe es jedoch keinen Grund zur Beunruhigung. „Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Wenn ich bei einem Verein wie dem FC Bayern bin, dann identifiziere ich mich auch mit ihm“, betont Coutinho.