Borussia Mönchengladbach arbeitet fleißig am Kader für die kommende Saison. Der Transfer von Vincenzo Grifo (SC Freiburg) gilt als fast fix. Zudem steht der zentrale Mittelfeldspieler Denis Zakaria von Young Boys Bern hoch im Kurs. Zwei Spieler mit Perspektive. Doch auch Hochkaräter stehen bei Gladbach auf der Agenda.

Ja, wir haben drei Top-Lösungen im Kopf. Es wird schwer, alle drei zu realisieren. Aber wenn wir sicher sind, dass es passt, werden wir mit der Geschäftsführung reden“, sagt Max Eberl zur ‚Bild‘.

Gerüchte um Bundesliga-Trio

Das Boulevardblatt bringt sogleich ein Trio ins Spiel, das bei den Fohlen angeblich auf der Liste steht. Bei Serge Gnabry mischt Gladbach demnach mit. Die Erfolgsaussichten sind aber gering. Der Bremer soll sich mit der TSG Hoffenheim einig sein. Davie Selke ist ebenfalls ein Kandidat, berichtet die ‚Bild‘. Um den Leipzig-Profi wiederum bemüht sich vor allem Ex-Klub Werder Bremen intensiv.

Dritter im Bunde ist dem Bericht zufolge Sebastian Rode. Dessen Berater Branko Panic wollte dies im Gespräch mit FT nicht bestätigen und verweist auf das bestehende Arbeitsverhältnis mit Borussia Dortmund: „Er hat noch drei Jahre Vertrag. Ein Wechsel ist aktuell kein Thema.

Fakt ist: Die Konkurrenz im zentralen BVB-Mittelfeld ist knüppelhart, mit Mahmoud Dahoud kommt zur neuen Saison ein weiterer Hochkaräter.

Eberl setzt auf Nachhaltigkeit

Dass Gladbach 30 bis 40 Millionen Euro für Transfers in die Hand nehmen wird, dementiert Eberl derweil. „Das ist totaler Blödsinn. Woher sollen die denn kommen? Wir werden in diesem Sommer keine gigantischen Transfereinnahmen haben und können sehr wahrscheinlich auch nicht mit Geld aus einem internationalen Wettbewerb rechnen. Also müssen wir von dem leben, was wir uns an Fett angefressen haben“, stellt der Manager auf der Vereinshomepage richtig.

Ohnehin sei das Gerüst der Fohlenelf bereits da. „Wir haben jetzt die Verträge mit fünf gestandenen Führungsspielern verlängert: Sommer, Jantschke, Johnson, Traoré und Stindl“, erläutert Eberl, „und ich habe erklärt, dass zur Transferplanung eine langjährige Strategie gehört, die zum Beispiel beinhaltet, dass wir junge, interessante Spieler holen wollen, die bei uns den nächsten Karriereschritt machen und uns hoffentlich später größere Summen bei einem Weiterverkauf einbringen. Wer mich verstehen will, der hat das auch verstanden und weiß, was wir vorhaben. Und ganz bestimmt nicht, dass wir jetzt noch drei Spieler für jeweils zehn Millionen Euro holen.