Franck Ribéry fällt mehrere Monate aus. Für den FC Bayern inzwischen ein Déjà-vu mit Turnuscharakter. Das Kalenderjahr ist für den französischen Superstar, der sich einen Außenbandriss im linken Knie zuzog, gelaufen. Wann genau er zurückkehrt, ist noch unklar.

Im Sommer verpassten es die Bayern, adäquaten Ersatz für die Flügel zu verpflichten, um auf diese vorhersehbare Situation vorbereitet zu sein. Vielmehr wurde Douglas Costa abgegeben und Serge Gnabry, nach dessen Verpflichtung, gleich weiter an die TSG Hoffenheim verliehen. Für die Winterpause muss sich der Rekordmeister daher mit Ersatz befassen.

Gacinovic bestätigt Interesse

Als mögliche Lösung brachte der ‚Daily Mirror‘ am Montag Mijat Gacinovic von Eintracht Frankfurt ins Gespräch. Die Bayern, Manchester United und der FC Arsenal seien am Linksaußen der SGE interessiert, wurde kolportiert. Gegenüber der ‚Frankfurter Rundschau‘ bestätigt der Serbe die Gerüchte nun. „Das Interesse ehrt mich“, kommentiert Gacinovic, der aber betont: „Mein Verein ist Eintracht Frankfurt.“

Trainer Niko Kovac äußert sich nüchtern zu den Spekulationen um Gacinovic. „Es steht immer viel im Raum, unterm Strich kommt dann meistens nicht so viel bei raus.“ Der Kontrakt des 22-Jährigen ist am Main noch bis 2021 datiert. Bei einem möglichen Verkauf steht der Eintracht dem Vernehmen nach aber nur die Hälfte der Ablösesumme zu.

UnwahrscheinlichFT-Meinung: Mit ansprechenden Leistungen machte Gacinovic seit seiner Ankunft in Frankfurt auf sich aufmerksam. Die Bayern dürften dennoch eine Nummer zu groß für den serbischen Nationalspieler sein, wenngleich Uli Hoeneß seit seiner Ankunft wieder von seiner alten Angewohnheit Gebrauch machte, sich bei der Bundesligakonkurrenz zu bedienen. Gacinovic aber ist nicht das Kaliber, das als langfristige Lösung bei den Bayern erwartet wird und das Bayern nachhaltig helfen würde. Dieses aber im Winter zu finden, ist bekanntermaßen alles andere als einfach.