Im französischen Fußball gibt es derzeit zwei große Innenverteidiger-Talente. An einem der beiden, Mamadou Sakho von Paris St. Germain, zeigte der FC Bayern München vor Monaten Interesse. Laut ‚L’Équipe‘ beobachtet der Rekordmeister den anderen, Mapou Yanga-Mbiwa von HSC Montpellier, ebenfalls schon seit geraumer Zeit.

Yanga-Mbiwa, der sich auf dem Sprung in die Nationalmannschaft befindet, hat das Interesse diverser Spitzenklubs geweckt. Neben den Bayern zeigten sich zuletzt vor allem Scouts von Manchester United und dem FC Barcelona auf der Tribüne der Südfranzosen.

In den Augen von Montpellier-Präsident Louis Nicollin käme auch nur ein Wechsel zu solch einem europäischen Topklub infrage. „Innerhalb von Frankreich wird der Spieler nicht wechseln. Warum sollte er zu einem Klub wie Lille“, verdeutlicht Nicollin.

Yanga-Mbiwas Vertrag in Montpellier läuft noch bis 2013. Ob der 21-Jährige bereits jetzt die gewünschte Verstärkung für die Münchner Innenverteidigung wäre, ist fraglich. Sinnvoll erscheint, die Entwicklung des Talents noch eine Weile zu beobachten.



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