Frank Baumann macht keinen Hehl daraus, dass der SV Werder Bremen im kommenden Sommer unter normalen Umständen personell Federn lassen muss. „Es ist wahrscheinlich, dass wir nach dieser Saison zwei oder drei Stammspieler verlieren“, sagte der Werder-Manager unlängst.

Doch laut einem Bericht des ‚Weser-Kurier‘ darf man sich Hoffnungen machen, dass nicht unbedingt Spieler aus der allerersten Reihe gehen werden. Das Lokalblatt nennt Jiri Pavlenka, Ludwig Augustinsson und Yuya Oskako als Verkaufskandidaten. „Nicht verkauft werden“ sollen hingegen Milot Rashica, Maximilian Eggestein und Davy Klaassen.

Handlungsbedarf bei Pavlenka

Klar ist: Pavlenka wird nach aktuellem Stand nicht zu halten sein, denn der Vertrag des tschechischen Schlussmanns endet 2021. Die Bremer müssen angesichts ihrer wirtschaftlichen Vernunft also entweder verkaufen oder verlängern. Bei Augustinsson oder auch Osako wird es vielmehr auf die Höhe der Angebote und den sportlichen Wert ankommen, den beide zu dem Zeitpunkt haben.

opinion type avenirFT-Meinung: Es ist eigentlich viel zu früh, um abschließend sagen zu können, wer verkauft werden und wer bleiben soll. Für Rashica beispielsweise werden sehr lukrative Angebote eintrudeln, sofern er in dieser Saison keinen Einbruch erleidet. Ganz wesentlich wird auch die sportliche Entwicklung der Bremer sein. Nur bei einem Einzug in den internationalen Wettbewerb hätte man die Möglichkeit, finanziell sehr werthaltige Angebote abzulehnen.