Beim Hamburger SV läuft es derzeit rund. Nach der geglückten Herbstmeisterschaft im deutschen Unterhaus steht am Sonntag das Nordderby gegen Holstein Kiel vor der Tür. Während bei den Kielern dicke Luft herrscht, kann die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf den vierten Liga-Erfolg in Folge feiern.

Die Mannschaft ist top, ich kann mir sehr gut vorstellen, genau so in das neue Jahr zu gehen“, verrät Wolf gegenüber der ‚Hamburger Morgenpost‘. Und weiter: „Wir haben trotzdem immer die Verantwortung zu gucken, wie kannst du es noch mal besser machen“.

Perspektivspieler im Visier

Laut ‚Hamburger Morgenpost‘ liegt der Fokus auf „Perspektivspielern, die großes Potenzial mitbringen, aber wenig kosten“. HSV-Sportvorstand Ralf Becker betonte zuletzt, dass keine fertige Spieler geholt werden, die zehn Millionen Euro und mehr kosten würden.

Wolf hat sich als Förderer junger Talente einen Namen gemacht. Bereits während seiner Amtszeit beim VfB Stuttgart verhalf er Nachwuchshoffnungen wie Jacob Bruun Larsen (damalige BVB-Leihgabe) zum Sprung in den Profifußball.

Auch bei seinem aktuellen Arbeitgeber setzt der 37-Jährige bevorzugt auf jüngere Spieler. Orel Mangala nimmt in der defensiven Mittelfeldzentrale eine führende Rolle ein. Wolf hatte mit dem 20-jährigen Belgier bereits beim VfB Stuttgart zusammengearbeitet.

Mangala ist derweil nur ausgeliehen. Eine mögliche Festverpflichtung im Sommer wird wohl eher nicht zustande kommen – trotz hoher Aufstiegschancen. Die Schwaben wissen um das Talent des belgischen U21-Nationalspielers.

Zudem erhalten Youngsters wie Innenverteidiger Rick van Drongelen (19), Rechtsaußen Bakery Jatta (20) oder Sturmhoffnung Jann-Fiete Arp (18) regelmäßig Einsatzzeiten und sind bereits jetzt wichtige Eckpfeiler beim aktuellen Tabellenführer.