Ist eine Leihe von Luka Jovic für Eintracht Frankfurt doch in Reichweite? Worte von SGE-Sportdirektor Fredi Bobic nach dem Rückspiel der Europa League-Qualifikation gegen den FC Vaduz (1:0) lassen aufhorchen. „Ich werde nicht ja und nicht nein sagen“, vermied der Ex-Profi am Mikrofon von ‚RTL Nitro‘ ein klares Dementi.

Bobic wolle sich „nicht an den Gerüchten beteiligen, das macht keinen Sinn.“ Jovic war Anfang Juli gegen eine Ablöse von 60 Millionen Euro von Frankfurt zu Real Madrid gewechselt. Gerüchten zufolge soll Real-Trainer Zinedine Zidane bislang aber nicht gerade vom 21-jährigen Torjäger begeistert sein. Die Chance für die Eintracht?

Ziel: Vollzug bis nächsten Donnerstag

In jedem Fall will Bobic bei der Stürmer-Suche auf die Tube drücken: „Ich kann sagen, dass wir alles daran setzen, dass zum Play-off-Spiel (22. August, Anm. d. Red.) ein neuer Stürmer auf dem Platz steht.“ Es könne also „schnell gehen.“ Neben Jovic wurden jüngst auch Cenk Tosun (FC Everton), Gaëtan Laborde (HSC Montpellier), Alfredo Morelos (Glasgow Rangers) sowie Ludovic Ajorque (Racing Straßburg) in Frankfurt gehandelt.

opinion type vagueFT-Meinung: Im ersten Moment erscheint eine Jovic-Rückkehr per Leihe in der Tat utopisch. Auf dem zweiten Blick sind der SGE aber durchaus ein paar Argumente zuzugestehen. Sie hätte in jedem Fall das nötige Kleingeld, das Gehalt des Stürmers bei den Königlichen mindestens mal in Teilen zu übernehmen.

Sollte der Serbe überdies selber merken, dass er unter Zidane vorerst kein Bein auf den Boden bekommt, wäre die ihm vertraute Eintracht eine willkommene Zuflucht. Die Voraussetzung ist natürlich, dass ihm Zidane keinen zeitnahen Durchbruch in Madrid zutraut, was angesichts der Investition schon verwunderlich wäre.