Peter Bosz sei Dank: Seit der Ankunft des niederländischen Übungsleiters sammelte Julian Brandt für Bayer Leverkusen überragende zehn Torbeteiligungen (drei Tore, sieben Vorlagen) in der Bundesliga, tritt im Stile eines absoluten Topspielers auf. Drei Assist steuerte er allein am vergangenen Wochenende gegen Hannover 96 (3:2) bei.

Klar, dass ein solcher Spieler nicht nur bei der deutschen Doppelspitze Bayern München und Borussia Dortmund Interesse weckt. Wie die ‚as‘ berichtet, befindet sich Brandt mittlerweile auch im Fokus von Real Madrid. Demnach sollen die Königlichen bereit sein, die 25 Millionen Euro schwere Ausstiegsklausel zu ziehen.

Alles andere als das wäre auch höchst verwunderlich, immerhin gibt jene Summe nicht im Ansatz wieder, was der deutsche Nationalspieler inzwischen wert ist. Ungeachtet der anhaltenden Spekulationen gilt Brandts Abschied aber noch längst nicht als ausgemachte Sache. Zuletzt äußerte sich der Offensiv-Allrounder positiv über seinen Klub und bekundete keinen akuten Wechselwunsch.

FT-Meinung: Kaum zu glauben, dass sich Europas Elite nicht mit einem Schnäppchen wie Brandt auseinandersetzt. Der 22-Jährige beweist mehr und mehr, dass er reif ist für den Sprung zu einem absoluten Topklub. Undenkbar ist es allerdings nicht, dass der bodenständige Youngster der Werkself noch ein weiteres Jahr die Treue hält.