Borussia Dortmund beschäftigt sich angeblich mit der Personalie José Mourinho. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, ist der Portugiese „ein Kandidat für die Nachfolge von Lucien Favre“, sollte es dem Schweizer nicht gelingen, den BVB dauerhaft wieder in die Erfolgsspur zu führen.

Innerhalb der Saison wolle man diesen spektakulären Trainerwechsel allerdings tunlichst nicht vollziehen. Schließlich soll der neue Chefcoach unabhängig von Mourinho gegebenenfalls an der Kaderplanung für die kommende Spielzeit teilhaben.

Watzke-Kumpel Mourinho

Der Draht zum vierfachen Welttrainer ist jedenfalls kurz. Hans-Joachim Watzke ist privat mit dem Special One befreundet. Regelmäßig stehe man telefonisch in Kontakt, so die ‚Sport Bild‘. Dabei gehe es nicht ausschließlich um Fußball, sondern auch um private Angelegenheiten.

Seit Dezember des vergangenen Jahres ist Mourinho ohne Job. Damals war der zweimalige Champions League-Sieger nach einigen Querelen bei Manchester United entlassen worden.

Mourinho-Hochachtung für den BVB

Ich finde die Bundesliga wirklich interessant“, sagte der 56-Jährige zuletzt. Aus seiner Hochachtung für den BVB machte er in diesem Zuge keinen Hehl: „Ich bewundere die Arbeit des BVB und seinen Versuch, mit einem Giganten wie Bayern zu konkurrieren.“

Klar ist: Mourinho ist alles andere als ein einfacher Charakter. Sowohl bei United als auch in seiner zweiten Amtszeit beim FC Chelsea überwarf er sich mit den Klubbossen und einem Großteil seiner Spieler. Eine Verpflichtung des streitbaren Alphatiers müsste also wohlüberlegt sein.

opinion type avenirFT-Meinung: Mourinho zum BVB – das wäre der sprichwörtliche Griff ins oberste Regal. Vorerst muss man aber beobachten, wie sich Favre schlägt. Sollte zu erkennen sein, dass der vorsichtige Schweizer das Team nicht wieder konstant in die Spur führt, wäre ein Wechsel zu einem harten Hund wie Mourinho durchaus vorstellbar.