Ende Juni läuft Henry Onyekurus Leihvertrag beim RSC Anderlecht aus. Zurück zum FC Everton, wo der 20-Jährige einen Kontrakt bis 2022 besitzt, geht es aber nicht. Borussia Mönchengladbach bemüht sich offenbar intensiv um eine Ausleihe von Onyekuru.

Laut der belgischen Zeitung ‚Het Laatste Nieuws‘ trifft der Linksaußen am heutigen Donnerstag in Gladbach ein, um mit Sportdirektor Max Eberl die Details eines Wechsels zu diskutieren. Zudem sei ein Besuch in Düsseldorf geplant, wo Onyekuru sich nach einer Wohngelegenheit umsehen will.

Pikant: Eigentlich hatte sich Anderlecht bereits mit Everton auf eine weitere Leihsaison verständigt, der Nigerianer bevorzuge jedoch einen Transfer nach Gladbach. Interesse soll auch Besiktas bekunden. Eine Rückkehr in die Premier League ist dagegen nicht möglich, da Onyekuru keine Arbeitserlaubnis für England besitzt. Für diese hätte er 2017 bei 75 Prozent der Länderspiele Nigerias im Kader stehen müssen.

Gladbachs zweiter Anlauf

In der Spielzeit 2017/18 kam Onyekuru in 28 Pflichtspielen für Anderlecht zum Einsatz, in denen ihm zehn Treffer glückten. Seit Ende Dezember fehlt der 1,75 Meter große Angreifer wegen eines Innenbandrisses im Knie.

Everton hatte Onyekuru vor rund einem Jahr für acht Millionen Euro von der KAS Eupen verpflichtet, für die er 30 Tore und elf Assists in 60 Partien markierte. Auch damals war Gladbach bereits um Onyekuru bemüht. Im zweiten Anlauf hoffen die Fohlen auf ein glücklicheres Händchen.