Ich glaube, wenn das so weitergeht und seine Entwicklung Schritt hält, gibt es nicht so viele Limits.“ Steffen Korell gerät bei Marcus Thuram regelrecht ins Schwärmen. Und das ist irgendwie klar, denn der Chefscout von Borussia Mönchengladbach war federführend bei der Verpflichtung des französischen Angreifers.

Über 30“ Spiele habe man von Thuram, den man erstmal bei der U19-EM 2015 sah, beobachtet. Schließlich kam die Borussia zu dem Schluss, dass der Sohn von Weltmeister Lilian Thuram wunderbar zum Team passt. Und die Zuneigung beruhte auf Gegenseitigkeit, sodass man das aufkommende Interesse anderer Klubs im Keim ersticken konnte.

Thuram vereint Fähigkeiten, die man im Paket nur selten findet. Der 22-Jährige ist groß gewachsen (1,92 Meter), athletisch, kopfballstark, torgefährlich und dazu noch geschmeidig in seinem Bewegungsablauf. So kann der Rechtsfuß „rechts wie links“ in hohem Tempo an seinen Gegenspielern vorbeiziehen, wie Mitspieler Christoph Kramer feststellt.

„Tut der Kabine gut“

Dazu ist Thuram auch noch ein angenehmer Zeitgenosse, wie die Gladbacher Verantwortlichen nicht vergessen zu betonen. Manager Max Eberl sagt: „Er lacht sehr viel, tut der Kabine gut. Nicht nur als Fußballer haben wir da einen richtig guten Griff getan, sondern auch als Typ.“ Und Trainer Marco Rose empfindet Thuram als „sehr offenen, positiven Menschen“, den es weiterzuentwickeln gelte.

In bislang zehn Partien für Gladbach sammelte Thuram sechs Scorerpunkte (vier Tore, zwei Vorlagen) und trug somit maßgeblich zur Tabellenführung der Fohlen bei. Auch im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund am morgigen Samstag (18:30 Uhr) will der gebürtige Italiener seine Wahrnehmung als Königstransfer unterstreichen. Limits gibt es ja ohnehin nicht so viele.

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Marcus Thuram wurde als Bundesliga-Rookie des Monats ausgezeichnet.