Fortuna Düsseldorf und Friedhelm Funkel werden im Sommer getrennte Wege gehen. Wie der Bundesligist mitteilt, ist eine Verlängerung des Ende Juni auslaufenden Vertrags vom Tisch.

Der Cheftrainer habe den Vorschlag der Fortuna abgelehnt, die konkreten Verhandlungen erst dann aufzunehmen, wenn im Laufe der Rückrunde abzusehen ist, wohin der sportliche Weg der Düsseldorfer führen wird. Aktuell steht der Aufsteiger auf dem 14. Tabellenplatz.

Fortunas Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer erläutert: „Wir haben in der Saison 2017/2018 den Vertrag von Friedhelm Funkel bereits in der Winterpause verlängert, weil es um den langfristigen Aufbau einer Aufstiegsmannschaft ging. In diesem Jahr gibt es eine andere Situation, da wir das kurzfristige Ziel des Klassenerhalts haben, was für Fortuna Düsseldorf von überragender Bedeutung ist.“

Funkel bestand auf schnelle Lösung

Schäfer führt aus: „Angesichts dessen haben wir im Verein mit allen Gremien verabredet, konkrete Vertragsgespräche mit dem Trainer, aber auch mit den Spielern und dem Funktionsteam erst zu führen, wenn absehbar ist, wie sich die Spiele in der Rückrunde entwickeln. Friedhelm Funkel akzeptiert diesen Standpunkt, bestand allerdings auf eine schnelle Lösung in der Winterpause. Deshalb konnten wir hier leider keinen gemeinsamen Kompromiss finden. Wir respektieren Friedhelms Entscheidung und bedauern es sehr, dass wir keine Einigung erzielen konnten. Der gesamte Verein, Friedhelm Funkel und die Mannschaft werden jetzt zusammen alles dafür geben, den Klassenerhalt zu erreichen.“

Der 65-jährige Funkel hatte die Fortuna im März 2016 übernommen und im vergangenen Sommer in die Bundesliga geführt. Der neue F95-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel sagt: „Wir schätzen die hervorragende Arbeit von Friedhelm Funkel und haben großes Vertrauen in ihn. Er ist ein absoluter Profi, der bis zum letzten Tag seine gesamte Kraft für die Fortuna einsetzen wird.“