Zumindest Papiss Demba Cissé machte seine Arbeit gegen Mainz 05. Der Angreifer des SC Freiburg, der zuvor fast nicht zu sehen war, traf zum 1:2-Endstand. Es war das zweite Saisontor des Senegalesen im zweiten Spiel. Dieser Treffer unterstrich zwei Erkenntnisse: Zum einen ist der SC in der Offensive abhängig von den Leistungen seines Sturmführers, zum anderen gehört Cissé nicht in die Liste der Angreifer, die eine starke Saison spielen und dann wieder abtauchen.

Der zweite Punkt ist für die Freiburger Fluch und Segen zugleich. Sie profitieren sportlich von der Leistungsstärke des 26-Jährigen, doch dessen Wechsel bleibt damit auch ein allgegenwärtiges Thema. Der Stürmer möchte den Breisgau scheinbar unbedingt verlassen. „Meine Berater arbeiten fieberhaft. Ich hoffe, ich werde eine gute Wahl treffen“, erklärt der Angreifer im Gespräch mit dem ‚ZDF‘.

Beim SC verursachen diese Äußerungen allerdings nur Verwunderung. „Wir haben immer noch kein einziges Angebot vorliegen, deshalb beschäftigen wir uns überhaupt nicht mit einem Wechsel", will Vorstandsvorsitzender Fritz Keller in der ‚Bild‘ nichts von einem Transfer wissen. Dies dürfte jedoch kaum mehr als eine Schutzbehauptung sein, ist das nachhaltige Interesse des VfL Wolfsburg sowie diverser russischer und englischer Klubs doch seit einiger Zeit bekannt.