Platz sechs und die damit verbundene Qualifikation für die Europa League stehen bei RB Leipzig unter dem Strich. Man blickt auf eine wechselhafte Saison mit einigen Höhen, aber auch diversen Tiefen zurück. Das Vertrauen in die Weiterentwicklungsfähigkeiten von Ralph Hasenhüttl hatte in Sachsen offenbar gelitten. Und genau aus jenem Grund bot Ralf Rangnick dem Österreicher keine Vertragsverlängerung an.

Das wiederum nahm Hasenhüttl am Ende zum Anlass, die sofortige Trennung einzuleiten. „Für Ralph gab es jedoch keinerlei Alternative zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung. Es war daher sein ausdrücklicher Wunsch, den Vertrag aufzulösen. Diesem Wunsch haben wir schweren Herzens entsprochen“, bestätigte Rangnick am gestrigen Mittwoch im Zuge der Verkündung.

Wer folgt auf Hasenhüttl?

Ebenjener muss sich nun nach einem Nachfolger umsehen. Die ‚Bild‘ bringt zunächst zwei externe Lösungen ins Spiel: Hannes Wolf, der im Januar beim VfB Stuttgart vor die Tür gesetzt wurde, und Marco Rose, Europa League-Halbfinalist mit Konzern-Schwester Red Bull Salzburg.

Aber auch die Option, dass Rangnick erneut als Cheftrainer für ein Jahr einspringt, ist dem Boulevardblatt zufolge denkbar. Laut ‚kicker‘ läge die Ursache für eine solche Konstellation darin, dass der Sportdirektor bereits eine Lösung für 2019 gefunden haben könnte. Das wiederum würde auch erklären, weshalb man mit Hasenhüttl erst gar nicht mehr in die Verhandlungen über einen neuen Vertrag eingestiegen war.

PlausibelFT-Meinung: Das vom ‚kicker‘ beschriebene Szenario ist aus zwei Gründen gut denkbar: Zum einen ist Rangnick sehr überzeugt von seinen eigenen Fähigkeiten als Übungsleiter. Hinzu kommt, dass Julian Nagelsmann 2019 auf den Markt kommt. Gerüchte um den jetzigen Hoffenheim-Coach machten bereits die Runde.