Manchester City und der FC Chelsea haben derzeit Einiges gemeinsam: Beide Klubs liegen in der Premier League deutlich hinter Manchester United zurück, beide mussten in der Champions League vorzeitig die Segel streichen und bei beiden steht der Trainer zur Debatte. Wunschkandidat bei den ‚Citizens‘ ist nicht erst seit der Derby-Niederlage am Wochenende gegen United (2:3) Pep Guardiola. Ebenso bei den ‚Blues‘, bei denen Rafael Benítez nicht mehr als eine Interimslösung ist.

Interessiert verfolgen die Entwicklung der Personalien die Verantwortlichen des FC Bayern München. Immer wieder kursiert rund um die Säbener Straße der Name Guardiola. Der Spanier, der sich momentan in New York von den Strapazen des Profi-Fußballs erholt, ist Kandidat für die Nachfolge von Jupp Heynckes. Sollte der 67-Jährige nach der Saison abdanken, könnte der ehemalige ‚Barça‘-Coach in den Fokus rücken.

Und laut englischen Medien stünden die Chancen gut, dass Guardiola im Fall der Fälle den FC Bayern den Premier League-Klubs vorzieht. Grund dafür sei der vorzüglich geführte Verein, der weitestgehend ruhiges Arbeiten garantiert, so die ‚Daily Mail‘.

Ein weiterer Grund, der für den deutschen Rekordmeister sprechen könnte, ist offenbar das Verhältnis Luca Toni. Der Italiener ist ein guter Bekannter von Guardiola, sein Wort hat beim Spanier Gewicht. „Er hat mich früher schon über den FC Bayern befragt“, erklärte der Ex-Bayern-Torjäger schon vor einigen Monaten, „ich glaube, die Philosophie, so wie der Klub funktioniert, das könnte ihm gefallen.“ Abhängen werden alle weiteren Spekulationen von Heynckes. Dessen Zukunft entscheidet sich erst 2013, womöglich hat Guardiola dann bereits einen neuen Job.