Nach dem Pokaldebakel gegen RB Leipzig (2:3) soll Felix Magath sofort zum Telefonhörer gegriffen und die Nummer von Papiss Demba Cissé gewählt haben. Das Resultat: Laut ‚Bild‘ sind sich der Spieler und der VfL Wolfsburg einig. Dies gilt allerdings nicht für die Niedersachsen und den SC Freiburg. Die Breisgauer fordern 15 Millionen Euro für Cissé, Magath verkündete jedoch unlängst, er sei nicht bereit, auch nur zehn Millionen für einen Spieler in diesem Sommer auszugeben.

Sollte die Pokal-Niederlage den 58-Jährigen nicht zum Umdenken bewegt haben, ist ein Transfer Cissés in diesem Sommer daher unwahrscheinlich, doch Magath hat offenbar bereits zwei Ersatzkandidaten an der Hand. Dabei handelt es sich zum einen um David Trezeguet. Über das Interesse am Franzosen von Hércules Alicante berichtete bereits am Freitag die ‚L’equipe‘. Laut ‚Wolfsburger Allgemeine Zeitung‘ hat Magath bereits beim Berater des 33-Jährigen vorfühlen lassen, ob der sich einen Transfer vorstellen könne. Trezeguet hat demnach die entsprechende Bereitschaft signalisiert. Der Vorteil des Welt- und Europameisters: Er darf Alicante ablösefrei verlassen.

Allerdings bestehen mittlerweile große Zweifel an der Leistungsfähigkeit Trezeguets. Sollte Magath diese teilen, so hat er laut übereinstimmender italienischer Medienberichte mit Sergio Floccari von Lazio Rom zum anderen ein weiteres Eisen im Feuer. Der würde dem Vernehmen nach acht Millionen Euro Ablöse kosten. Doch angeblich will der Serie A-Klub Innenverteidiger Simon Kjaer mit in den Deal einbinden. Dies lehnt Magath jedoch strikt ab.