Heute: Szabolcs Huszti, Hannover 96

So stellt man sich die Rückkehr des verlorenen Sohnes wohl im Optimalfall vor: Nach dreieinhalb Jahren bei Zenit St. Petersburg legte der russische Erstligist Szabolcs Huszti nahe, den Verein zu verlassen. Hannover 96 zögerte keine Sekunde und holte den Ungarn, der bereits zwischen 2006 und 2009 bei den Niedersachsen gespielt hatte, zurück an die Leine.

Wie entfesselt präsentiert sich Huszti in den ersten Begegnungen. Um wieder für seinen alten Klub spielen zu können, verzichtete der Linksfuß auf einen Teil seines Gehalts – und zahlte doch doppelt und dreifach zurück: In den ersten acht Pflichtspielen der Saison gelangen Huszti in Pokal, Europa League und Meisterschaft vier Treffer. Weitere sechs Tore seines Teams bereitete der 51-malige Ex-Nationalspieler direkt vor.

Am vergangenen Wochenende sorgte Huszti noch für weitere Schlagzeilen. Nach seinem sehenswerten Fallrückzieher zum 3:2-Siegtreffer gegen Werder Bremen fiel der Torjubel laut DFB-Statuten etwas zu euphorisch aus. Für das Ausziehen seines Trikots kassierte der Doppeltorschütze Gelb, da er zusätzlich auf den Zaun geklettert war, gab es Gelb-Rot von Schiedsrichter Deniz Aytekin. Hannover 96 hat mittlerweile Protest gegen die drohende Sperre eingelegt. Zu ungern will man auf den alten neuen Spieler verzichten, der in beeindruckender Form zu ‚96‘ zurückgekehrt ist.



Verwandte Themen

- Volltreffer: Diese Neuzugänge haben auf Anhieb eingeschlagen (2)

- Volltreffer: Diese Neuzugänge haben auf Anhieb eingeschlagen (3)

- Volltreffer: Diese Neuzugänge haben auf Anhieb eingeschlagen (4)

- Volltreffer: Diese Neuzugänge haben auf Anhieb eingeschlagen (5)