Wenn es um einen möglichen Wechsel von Antoine Griezmann im Sommer geht, ist vor allem die Rede von Manchester United. Der englische Rekordmeister würde die festgeschriebene Ablöse von 100 Millionen Euro für den Stürmer mit dem feinen linken Fuß zahlen, ohne mit der Wimper zu zucken. Und auch Griezmann selbst deutete schon an, dass ihn die Premier League reizen würde – rein theoretisch. Doch auch andere Vereine stehen in der Gunst des Franzosen weit oben.

Von der ‚L’Équipe‘ auf ein zukünftiges Engagement beim FC Barcelona oder Real Madrid angesprochen, antwortet Griezmann: „Warum nicht? Es ist ein Traum, für die ganz großen Vereine zu spielen. Diese beiden Klubs gehören genauso dazu wie die Bayern oder die englischen, von denen ich träume, seit ich klein bin.“ Hätte also auch der FC Bayern ernstzunehmende Chancen bei Griezmann?

Eher nicht. Schon vor längerer Zeit stellte der Nationalspieler klar: „Wenn ich Spanien verlassen müsste, wäre das, um nach England zu wechseln.“ Die Ligue 1 und die Bundesliga sind aktuell keine Optionen für den 26-Jährigen. Überhaupt ist ein Wechsel im Sommer recht unwahrscheinlich.

Griezmann will bleiben

Ich sehe mich nicht bei Barça oder Real. Oder irgendwo anders. Ich fühle mich wohl hier in Spanien, hier scheint die Sonne. Das hilft. Ich muss privat glücklich sein und auf dem Feld. Denn beides ist miteinander verbunden“, so Griezmann weiter. Vieles spricht also für mindestens ein weiteres Jahr bei Atlético Madrid.

Zumal die Colchoneros ihrem Top-Torjäger zur neuen Saison offenbar einen Herzenswunsch erfüllen wollen. Neben dem Umzug in das neue Stadion winkt Griezmann auch ein neuer Sturmpartner, für dessen Verpflichtung er sich persönlich ausgesprochen hat.

Wie der Radiosender ‚Cadena COPE‘ berichtet, hat Alexandre Lacazette schon mündlich bei Atlético zugesagt. Der Torjäger von Olympique Lyon soll künftig an Griezmanns Seite stürmen. Einzig der Sportgerichtshof CAS könnte den Rojiblancos noch einen Strich durch die Rechnung machen, wenn das Transferverbot für den Sommer nicht aufgehoben wird.