Egal ob für Borussia Dortmund oder die spanische Nationalmannschaft, Paco Alcácer trifft derzeit wie am Fließband. Für den BVB kommt er in bislang 171 Pflichtspielminuten auf überragende sieben Treffer. Bei seinem ersten Spiel für die Furia Roja nach über zweieinhalb Jahren traf er am vergangenen Donnerstag doppelt gegen Wales. Die ‚Marca‘ lässt daher kein gutes Haar am FC Barcelona.

Angesichts der Torbilanz des Leihspielers muss sich „Barcelona die Haare raufen“, schreibt die Madrider Sportzeitung: „Im August war die Ausleihe schwierig zu verstehen, da Luis Suárez mehr Ruhe braucht. Jetzt aber scheint es völlig unerklärlich. Ein Fehler, der für die Katalanen historische Ausmaße annehmen könnte. Denn in Deutschland ist man sich bereits sicher, dass Borussia die Kaufoption ziehen wird.

Die Barça-nahe ‚Mundo Deportivo‘ hält sich naturgemäß mit ihrer Schelte eher zurück, sieht den Fehler aber ebenfalls bei den Katalanen: „Er hat endlich seinen Frieden in Deutschland gefunden. Die Chefetage aus Barcelona hat nicht an ihn geglaubt.

Noch kein Festvertrag für Alcácer?

Dass Alcácer auch in der kommenden Saison für Dortmund auflaufen wird, gilt derweil als sicher. Zwar hatte die ‚Deutschen Presse-Agentur‘ am gestrigen Freitag einen Bericht der Bild berichtigt, wonach der BVB den 25-Jährigen noch nicht dauerhaft an sich gebunden hat, Aussagen von Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke belegen aber, dass dies nur noch eine Frage der Zeit ist.