Athletic Bilbao intensiviert seine Bemühungen um Mikel Merino. Nach Informationen der ‚as‘ befinden sich die Verhandlungen zwischen den Basken und Borussia Dortmund in der finalen Phase. Bilbao sei bereit, zehn Millionen Euro für den Defensivallrounder zu zahlen.

Der Siebtplatzierte der Vorsaison will den Deal demnach zeitnah eintüten, ehe es in der kommenden Woche in der Europa League-Qualifikation gegen Dinamo Bukarest geht.

Interesse an Merino bekunden weitere Klubs, die anders als Bilbao aber eine Leihe und keine Festverpflichtung anstreben. Der FC Valencia, Espanyol Barcelona, Real Sociedad und Deportivo Alavés sowie die Bundesligisten aus Stuttgart und Köln wurden zuletzt gehandelt.

Spiepraxis als Zünglein an der Waage

Merino kündigte zuletzt bereits an, häufiger auf dem Platz stehen zu wollen: „Grundsätzlich ist meine Zukunft mit Borussia Dortmund verbunden, aber es gibt immer Unwägbarkeiten. Das hat damit zu tun, was der Verein will, mit dem Interesse anderer Klubs, was sie mir aufzeigen und was ich denke. Ich will spielen“. Für Dortmund stand der Linksfuß 2016/17 nur dreimal in der Startelf.

In GesprächenFT-Meinung: Die entscheidenden Fragen sind, ob sich der BVB bei Merino auf einen Verkauf einlässt oder auf eine Ausleihe besteht und wie Neu-Trainer Peter Bosz mit dem U21-Nationalspieler plant. Sieht der Niederländer keine große Zukunft für Merino, ist auch ein Verkauf denkbar. Zumal die 3,75-Millionen-Ablöse, die Dortmund vor einem Jahr an Osasuna überwies, vervielfacht wäre.