Über Jahre hinweg war Philipp Lahm unersetzlicher Rückhalt auf den defensiven Außenbahnen des FC Bayern München. Seit Dienstagabend steht fest: Im Sommer wird das ein Ende haben, denn der 33-Jährige wird seine aktive Laufbahn beenden. Beim Rekordmeister läuft die Suche nach einem Nachfolger nun auf Hochtouren.

Laut einem Bericht der ‚Sport Bild‘ vom gestrigen Mittwoch soll Benjamin Henrichs von Bayer Leverkusen der Auserwählte sein. Die Münchner sollen Kontakt zur Werkself aufgenommen haben, um über einen Transfer zu verhandeln. Dass die Bayern neben anderen Topklubs Europas Interesse am 19-Jährigen haben, ist FT schon seit längerem bekannt. Nach Informationen unserer Redaktion ist Henrichs jedoch im Sommer nicht auf dem Markt.

Daran ändern auch die jüngsten Entwicklungen um Lahm nichts. „Ich habe den Artikel gesehen. Da haben die Kollegen offenbar wild spekuliert. Ich kann sagen, dass das absoluter Quatsch ist. Da ist nicht einmal ansatzweise etwas dran“, sagt Henrichs-Berater Ali Bulut im Gespräch mit FT über den Artikel der ‚Sport Bild‘. Deutlichere Worte kann Bulut kaum wählen.

Allen Vereinen, die mich kontaktieren und fragen, wie es mit der Verfügbarkeit des Spielers aussieht, sage ich dasselbe: Benny hat noch Vertrag bis 2020 und soll sich in Ruhe entwickeln. Es gibt überhaupt keinen Grund, über einen Wechsel nachzudenken“, hatte der Berater schon Ende Januar unserer Redaktion verraten. Die Bayern werden sich wohl anderweitig nach einem Lahm-Nachfolger umsehen müssen.