So inflationär wie die Ablösesummen nimmt in Zeiten von Facebook, Twitter, Blogs und Co. auch die Anzahl an Gerüchten zu, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden. Diese zu filtern und richtig einzuschätzen wird aufgrund der Fülle der Meldungen immer schwieriger.

Damit ihr im hektischen Treiben auf dem Transfermarkt immer den Überblick behaltet, hilft euch unser FT-Gütesiegel ab sofort dabei, die Gerüchte auf einen Blick einzuordnen. Darüber hinaus gibt es bei uns natürlich wie gewohnt eine ausführliche Einschätzung in der FT-Meinung.

Die FT-Gütesiegel im Überblick

Fast fix: Alles läuft darauf hinaus, dass ein Transfer in Kürze über die Bühne gehen wird. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Vereinsoffizielle bereits klar Stellung bezogen haben.




Heißes Thema: Mehrere Medien berichten übereinstimmend über einen möglichen Transfer. Die Anzeichen verdichten sich, dass die Transferverhandlungen bald finalisiert werden. Stellungnahmen von offizieller Seite lassen bisher jedoch auf sich warten.




Plausibel: Der beschriebene Transfer würde sowohl für beide Vereine als auch für den Spieler Sinn ergeben. Ob es tatsächlich dazu kommt, kann nach aktuellem Wissensstand jedoch noch nicht konkret beantwortet werden.




Scouting: Es ist logisch und nachvollziehbar, dass der gehandelte Verein den gehandelten Spieler auf der Liste hat. Ein Transfer wird jedoch aller Voraussicht nach nicht in Kürze, sondern wenn überhaupt langfristig erfolgen.




Wunschdenken: Es ist plausibel, dass einer der gehandelten Vereine den Transfer gerne eintüten möchte. Dass es soweit kommt, ist jedoch höchst unwahrscheinlich, da mindestens eine Partei nicht zustimmen wird.




Aufgewärmt: Bei dem Gerücht handelt es sich um ein altes Thema, dass so oder so ähnlich schon einmal beschrieben wurde. Im Zuge neuer Entwicklungen wird es nun wieder aufgegriffen, ohne dass neue Informationen hinzukommen.




Name-Dropping: Aus der Originalquelle wird ersichtlich, dass der gehandelte Verein nur im Rahmen einer Aufzählung genannt wird, die dazu bestimmt ist, ein (anderes) Gerücht auszuschmücken. Über tatsächliche Informationen verfügen die Autoren offensichtlich nicht.




Ausgeschlossen: Das Gerücht entbehrt jeglicher Grundlage und würde weder für den Spieler noch für beide Vereine Sinn ergeben.