Armin Veh hat dieser Tage alle Hände voll zu tun. Am Dienstag machte der Geschäftsführer des 1. FC Köln den Transfer von Lasse Sobiech klar. Einen Tag zuvor hatte er Leonardo Bittencourt an die TSG Hoffenheim verkauft. Am Mittwoch verließ Yuya Osako die Domstadt. Anstelle des Japaners wird Louis Schaub, den der FC von Rapid Wien holte, in Zukunft auflaufen.

Anders als beim Österreicher wird Veh bei Donis Avdijaj wohl leer ausgehen. Meldungen, denen zufolge die Kölner mit dem von Schalke 04 ausgeliehenen Angreifer Einigkeit erzielt haben, entsprechen nach FT-Informationen nicht der Wahrheit. Zwar gibt es konkrete Gespräche zwischen Spielerseite und Klub, doch ob diese Früchte tragen werden, ist offen.

Köln ist für Avdijaj zwar eine Option, jedoch nicht die erste Wahl. „Die Tendenz geht klar Richtung Niederlande. Die halbe holländische Liga hat sich nach Donis erkundigt“, so eine dem Spieler nahestehende Quelle gegenüber FT. Unter den interessierten Vereinen ist auch Feyenoord Rotterdam.

Avdijajs Fokus auf die Eredivisie kommt nicht von ungefähr. Derzeit spielt das Schalke-Eigengewächs auf Leihbasis bei Roda Kerkrade. In 14 Pflichtspielen kommt er auf vier Tore und zwei Treffer. Den Abstieg des Klubs konnte jedoch auch Avdijaj nicht verhindern. Ein Verbleib in Kerkrade ist deshalb ausgeschlossen.

Kontakte nach England

Medienberichte aus England, die mehrere Premier League-Klubs mit dem 21-Jährigen Interesse in Verbindung brachten, kann FT bestätigen. Der FC Everton, Newcastle United und Huddersfield Town wurden genannt. Tatsächlich gab es ersten Kontakt zu englischen Vereinen, intensiviert werden die Gespräche aber wohl nicht.