Nasser Al-Khelaïfi hat seinen Job gemacht. Der Präsident von Paris St. Germain bezog kürzlich in Hinblick auf die Spekulationen um Neymars Zukunft eindeutig Stellung, indem er sagte: „Er hat einen Vertrag mit uns. Er wird zu 2000 Prozent bleiben.“ Neymar selbst verweigerte im Anschluss allerdings ein klares Bekenntnis: „Während jeder Transferperiode wird gesprochen und gesprochen. In diesem Moment kann ich nichts dazu sagen.“

Laut der spanischen Zeitung ‚El País‘ sind die Bosse in Paris alles andere als glücklich über den Superstar, der die Gerüchteküche mit seinen wenig aussagekräftigen Statements eher anheizt. Dem Blatt zufolge ist ein Wechsel von Neymar im Sommer weiterhin nicht ausgeschlossen. Ab einer Summe von 370 Millionen Euro würde PSG die Verhandlungen aufnehmen.

FT-Meinung: Als besonders interessiert gilt Real Madrid. Ob die Königlichen aber bereit wären, in dieser Größenordnung tätig zu werden, bliebe abzuwarten. PSG-Boss Al-Khelaïfi gab zuletzt zu bedenken: „Spanische Medien arbeiten für spanische Vereine. Wohingegen französische Medien gegen französische Vereine arbeiten.“ Unbestritten ist: Der Artikel aus der ‚El País‘ stiftet neue Unruhe beim französischen Meister.