Die Duelle zwischen dem FC Bayern und Paris St. Germain stehen für die Trainergilde unter keinem guten Stern. Nach dem Hinspiel im Prinzenpark (3:0 für PSG) musste der damalige Münchner Coach Carlo Ancelotti seine Koffer packen. Ähnliches könnte nun dessen einstigem Gegenüber Unai Emery widerfahren. Das berichtet jedenfalls die ‚L’Équipe‘.

Der Sporttageszeitung zufolge hat die 1:3-Pleite vom Dienstag die Zweifel in der PSG-Führungsebene an ihrem Trainer genährt. Spätestens im Sommer könnten Emerys Tage beim Nobelklub gezählt sein, schreibt die französische Sportzeitung. Als mögliche Nachfolger bringt das Blatt José Mourinho, Antonio Conte, Massimiliano Allegri, Luis Enrique, Mauricio Pochettino und André Villas-Boas ins Spiel.

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi zeigte sich nach der Partie in der Allianz Arena tatsächlich bedient. „Ich bin sehr enttäuscht von dem Ergebnis, der Qualität des Spiels, besonders in der Anfangsphase“, erklärte der Scheich, „danach waren wir besser, aber nicht genug, um zu gewinnen.“ Eine Erkenntnis, der ihm nicht schmeckt.

FT-Meinung: PSG ist Tabellenführer in der Ligue 1 und gewann fünf von sechs Partien in der Champions League-Gruppenphase samt Torrekord. In einer solchen Situation den Trainer wegen einer Niederlage in München infrage zu stellen, sorgt doch für deutlichen Argwohn. Dem ambitionierten Scheich ist das aber durchaus zuzutrauen.