In Leverkusen verzichtete man im Januar auf die Verpflichtung neuer Spieler und vollzog lediglich auf der Trainerbank einen Wechsel. Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes zur ‚Bild‘: „Wir haben in der Winterpause keinen Spieler geholt, weil wir von unserem Kader überzeugt sind. Der wahre Winter-Transfer war Peter Bosz.“ Der Niederländer beerbte Ende Dezember Heiko Herrlich. Rolfes, selbst erst seit drei Monaten im Amt, ist mit dem offensiv ausgerichteten Bosz-Fußball sehr zufrieden: „Durch die neue Spielweise hat sich bei uns einiges verändert. Ich glaube, es hat noch keiner Dortmund im eigenen Stadion so dominiert, wie wir.“

Gegen den BVB setzte es für den Tabellensiebten dennoch eine 2:3-Niederlage, zudem schied Bayer im DFB-Pokal gegen Heidenheim und in der Europa League gegen Krasnodar aus. Rolfes meint: „Wir haben es leider nicht geschafft, das Niveau der Liga-Spiele in die englischen Wochen mitzunehmen. Das ist sehr bitter. Aber genau da müssen wir uns weiterentwickeln, dass man den Rhythmus mitnimmt.“