Alessandro Schöpf vom FC Schalke 04 hat sich zu den Hintergründen des gescheiterten Transfers zu Borussia Mönchengladbach im Sommer 2014 geäußert. In einem Interview mit SPOX erinnert sich der Österreicher: „Im Winter kam Max Eberl nach München und hat sich das Amateurderby zwischen Bayern und 1860 angeschaut. Nach dem Spiel haben wir uns getroffen und er meinte: ‚Vor dem Spiel wollten wir dich zu 90 Prozent, jetzt zu 100 Prozent.‘“ In diese Zeit fiel jedoch auch der Wechsel von Sinan Kurt aus Gladbach zum FC Bayern München. Dieser Transfer wirkte sich direkt auf die Verhandlungsbereitschaft der Rheinländer aus.

Schöpf verrät über das damals angespannte Verhältnis: „Die Bayern wiederum wollten Sinan Kurt aus Gladbach verpflichten, doch er hatte sich ohne Absprache mit Max Eberl schon mit Matthias Sammer getroffen. So hat sich das dann zerschlagen, zwischen den Vereinen passte es auf politischer Ebene in diesem Fall nicht mehr so richtig.“ Allerdings ist Schöpf über die verpasste Chance nicht verbittert. Im Nachhinein beschreibt der 23-Jährige die Entwicklung für beide Seiten durchaus positiv: „Am Ende holte man Thorgan Hazard und ich wurde in Nürnberg glücklich.“ Der Zweitligist war das Sprungbrett für den Wechsel zu seinem aktuellen Klub Schalke.