Während des Sommer-Transferfensters zeigte der ein oder andere Verein aus der Premier League Interesse an Sébastien Haller, der sich aber für einen Verbleib bei Eintracht Frankfurt entschied. Lange überlegen musste der Stürmer nicht, wie er im Interview mit ‚DAZN‘ und ‚Spox.com‘ betont: „Niemand musste mich überzeugen. Es war für mich ganz normal, hier zu bleiben. Meine erste Saison bei der Eintracht war okay, aber nicht herausragend. Ich wollte bleiben, mit dem Gedanken, mich selbst zu verbessern und weiter Großes mit diesem Klub zu erreichen.“ Mit Erfolg: Die Hessen schlossen die Hinrunde auf Rang sechs ab und gewannen alle Gruppenspiele in der Europa League. Haller steuerte 23 Scorerpunkte (zwölf Tore, elf Assists) bei.

Längst sind diverse Topklubs auf den 24-jährigen Franzosen aufmerksam geworden. In der Mainmetropole besitzt Haller einen Vertrag bis 2021. Über seine Zukunft sagt er: „Es gibt immer einen Unterschied zwischen dem, was du willst und dem, was du kannst. Ich habe kein Problem damit, in ein neues Land zu ziehen. Aber vielleicht bleibe ich ja auch den Rest meiner Karriere hier in Frankfurt. Es macht großen Spaß mit dieser Mannschaft und man sieht, dass der Klub etwas aufbauen will. Bei Bayern oder Dortmund gibt es auch Topspieler, die schon zehn Jahre dort spielen. Ich denke, das wird in Frankfurt auch so kommen. Daran arbeitet der Klub.“