Adi Hütter hatte bereits vor seiner Unterschrift bei Eintracht Frankfurt die Gelegenheit, in der Bundesliga Fuß zu fassen. „Vor Beginn der Frühjahrssaison (Rückrunde, Anm. d. Red.) habe ich Werder Bremen noch abgesagt und wollte auch den Job als Nationaltrainer in Österreich noch nicht annehmen, weil ich in Bern eine Heimat gefunden habe. Ich wollte der Stadt und den Fans den Titel schenken“, erzählt der Österreicher im Gespräch mit den ‚Salzburger Nachrichten‘. Hütter blieb jedoch vorerst bei Young Boys und fuhr mit den Schweizern die Meisterschaft ein. Ende Mai hat der Klub aus Bern zudem das Pokalfinale gegen den FC Zürich vor der Brust.

In Frankfurt tritt Hütter die Nachfolge von Niko Kovac (FC Bayern) an. Per Ausstiegsklausel in Höhe von einer Million Euro holten die Hessen den 48-Jährigen an Bord, der sein Glück kaum fassen kann: „Warum hätte ich noch warten sollen. Wer weiß, wann wieder ein Angebot aus der deutschen Bundesliga auf dem Tisch liegt. Viele Trainer suchen einen Job, wollen in der Bundesliga arbeiten, und dann ist ausgerechnet der Adi Hütter, der noch vor vier Jahren Grödig trainiert hat, erste Wahl. Für mich geht ein Traum in Erfüllung.“