Wolfgang Dietrich sorgt sich nicht, dass der Kader des VfB Stuttgart beim Gang in die zweite Liga auseinanderbrechen könnte. „Auch bei einem Abstieg müssten wir keine Notverkäufe machen“, zitiert der ‚SID‘ den Präsidenten der Schwaben, „wir müssten niemanden unter Wert abgeben wie beispielsweise Timo Werner vor drei Jahren. Das halte ich für eine wichtige Grundlage.“ Eigengewächs Werner war 2016 für 14 Millionen Euro zu RB Leipzig gewechselt.

Derweil ist Dietrich fest davon überzeugt, dass Stuttgart die Lizenz für die Bundesliga oder zweite Liga „ohne Auflagen“ erhalten werde, „auch ohne einen Pavard-Verkauf und ohne einen neuen Investor zu berücksichtigen.“ Der VfB rangiert aktuell auf Relegationsplatz 16, sechs Zähler hinter Schalke (15.) und drei Punkte vor Nürnberg (17.). Der Vereinsboss sieht dennoch „keinen Grund“, etwas am langfristigen Ziel zu ändern, bis 2022 im oberen Drittel der Bundesliga zu landen.