Diego Costa wäre am liebsten zu Atlético Madrid gewechselt. Wegen der Transfersperre konnte der spanische Topklub die Verpflichtung des Ex-Torjägers aber nicht vollziehen. Costa steht nun weiterhin beim FC Chelsea unter Vertrag, besitzt bei den Blues aber keine Perspektive. Auch mit Blick auf die im kommenden Sommer anstehende WM ein unerträglicher Zustand für den Angreifer.

Abhilfe könnte ein Wechsel in die Süper Lig schaffen. Das Transferfenster in der Türkei ist bekanntermaßen noch bis morgen Abend geöffnet. Laut der Zeitung ‚Milliyet‘ laufen intensive Gespräche zwischen Costa-Berater Ricardo Cardoso und Fenerbahce. Der Klub aus Istanbul, der mit fünf Punkten aus drei Partien mäßig in die neue Saison gestartet ist, bietet Costa demnach einen einjährigen Leihvertrag mit einer Gage in Höhe von fünf Millionen Euro an.

Heißes ThemaFT-Meinung: Chelsea würde Costa gerne dauerhaft loswerden. Der 28-Jährige selbst will eigentlich nur zu Atlético Madrid wechseln. Als Zwischenlösung könnte Fenerbahce aber für alle Parteien der richtige Schritt sein. Fraglich bliebe nur, ob das Leihgeschäft bis Jahres- oder Saisonende läuft.