ManUtd: Ferguson erwägt Nani-Verkauf

ManUtd: Ferguson erwägt Nani-Verkauf

22.08.2012 - 10:11 Fußball England » Premier League Kommentare

Nani zeigte gegen den FC Everton eine schwache LeistungNani zeigte gegen den FC Everton eine schwache Leistung©Maxppp

Manchester United erwägt offenbar den Verkauf von Flügelspieler Nani. Trainer Alex Ferguson fordert rund 30 Millionen Euro Ablöse für den Portugiesen, dessen Vertrag 2014 endet. Laut englischen Medien zeigt Zenit St. Perterburg Interessen. Ob die Russen gewillt sind, die geforderte Summe zu zahlen, ist derzeit offen.

Ich bin sehr glücklich bei Man United und habe in den fünf Jahren, die ich hier bin, alle Titel gewonnen“, erklärte Nani zuletzt. Der 25-jährige Flügelspieler von Manchester United gehört an guten Tagen zu den Besten seines Fachs. In den vergangenen Monaten präsentierte sich der Portugiese jedoch zumeist lustlos und uninspiriert, zuletzt am Montag bei der 0:1-Auftaktniederlage der ‚Red Devils‘ gegen den FC Everton.

Trainer Alex Ferguson nahm den Nationalspieler gegen die ‚Toffees‘ nach 77 Minuten vom Platz. Offenbar war der Schotte über die dargebotenen Leistung derart erbost, dass er den Verkauf des technisch versierten Offensivspielers erwägt. „Es gab die Überlegung, ihm einen neuen Vierjahresvertrag anzubieten“, zitiert die ‚Sun‘ eine dem Verein nahe Quelle, „aufgrund seiner Leistungen zum Saisonende befindet er sich nicht in der stärksten Verhandlungsposition. Und am Montag konnte er auch nicht überzeugen.

Seine Gehaltsforderungen sind zudem wenig realistisch. Der Verein will erst im kommenden Sommer neu verhandeln. Ein Verkauf könnte zum Thema werden, wenn ein entsprechendes Angebot vorliegt“, so die Quelle. Ferguson fordert dem Bericht zufolge rund 30 Millionen Euro Ablöse für Nani, dessen Vertrag im Old Trafford 2014 endet.

Am Wochenende berichtete die ‚Daily Mail‘, dass Zenit St. Petersburg Interesse an dem 25-Jährigen zeigt. „Die Nachrichten sind wahr“, bestätigte Zeinit-Trainer Luciano Spalletti. Ob sich das Interesse der Russen konkretisiert, müssen die kommenden Tage zeigen.

Martin Müller-Lütgenau

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