Als im vergangenen Frühjahr Gerüchte hochkochten, Pep Guardiola könne versuchen, David Alaba mit zu Manchester City zu nehmen, verlängerte der Österreicher seinen Vertrag bis 2021. Ein halbes Jahr später liefern englische Medien ein Déjà-vu. Laut Informationen der ‚Sun‘ sollen Vereinsoffizielle der Citizens die Gespräche mit dem ehemaligen Pep-Schützling aufgenommen haben. Das angebliche Ziel: Alaba von einem Wechsel im kommenden Sommer zu überzeugen.

Bei City ist Guardiola nicht mit Linksverteidigern von Weltklasse-Format gesegnet. Aleksandar Kolarov fehlt es schlichtweg an Schnelligkeit, Gaël Clichy hingegen weist Defizite in puncto Passspiel auf. Weltweit gibt es kaum einen Spieler auf dieser Position, der beide Attribute so vortrefflich vereint wie Alaba – auch wenn dieser eigentlich viel lieber dauerhaft im zentralen Mittelfeld agieren würde.

FT-Meinung: Alaba ist trotz zuletzt schwächerer Leistungen eine wichtige Säule beim FC Bayern München. Sollten die kolportierten Gespräche tatsächlich stattgefunden haben, dürfte dies den Vereinsbossen an der Säbener Straße ein Dorn im Auge sein. Im Zweifel sitzt der deutsche Rekordmeister allerdings ohnehin am längeren Hebel. Denn Alabas langfristiger Vertrag enthält keine Ausstiegsklausel.