Shkodran Mustafi will ein zukünftiges Engagement in der Bundesliga nicht grundsätzlich ausschließen. „Ich werde jetzt nicht sagen, dass sie keins ist“, so der Arsenal-Profi laut ‚kicker‘ auf Nachfrage, ob das deutsche Oberhaus ein Thema sei, „ich schaue, was Sinn macht und wo ich mich wohlfühlen würde. Inzwischen habe ich Familie, eine Frau und zwei Kinder. Von denen muss es auch abgesegnet werden.“

In der Europa League gegen Eintracht Frankfurt (3:0) feierte der gebürtige Hesse am gestrigen Donnerstag sein Saisondebüt. Zuvor hatte Unai Emery den Innenverteidiger kein einziges Mal in den Spieltagskader der Gunners berufen. Von Stadtrivale Chelsea kam David Luiz als neuer Konkurrent für die Abwehrzentrale.

Mustafi war bereit für „den nächsten Schritt“

Schon während der Sommer-Transferperiode dachte man im Mustafi-Lager daher an einen Tapetenwechsel. Der 27-Jährige berichtet: „Mein Vater als Berater hat mit Vereinen gesprochen, aber ich bin Spieler von Arsenal und habe noch zwei Jahre Vertrag. Bei mir war es immer schon so, dass ich keinen Krieg anfange oder mich großartig in den Medien äußere, weil etwas nicht klappt.“

Angeblich zeigten Monaco und die AS Rom Interesse an Mustafi, die Londoner Ablöseforderung soll bei 27 Millionen Euro gelegen haben. Mustafi: „Ich habe mit dem Verein besprochen, dass ich dafür bin, den nächsten Schritt zu machen, falls sich etwas ergibt. Aber auch, dass ich es nicht erzwingen werde und meinen Fußball weiter spiele. Der Trainer hat gesagt, dass er mich genauso sieht wie jeden einzelnen Spieler in der Mannschaft, deswegen habe ich auch in Frankfurt gespielt und damit ist das Thema jetzt erledigt.“ Zumindest bis zur nächsten Transferperiode.