Der Portugiese Nani hat sich im Verlauf der Sommerpause offenbar bei den Vertragsverhandlungen mit seinem Arbeitgeber Manchester United verpokert. „Seine Gehaltsforderungen sind wenig realistisch. Der Verein will erst im kommenden Sommer neu verhandeln. Ein Verkauf könnte zum Thema werden, wenn ein entsprechendes Angebot vorliegt“, zitierte die ‚Sun‘ vor rund zwei Wochen eine vereinsnahe Quelle.

Ebenso wie die Gespräche um eine Vertragsverlängerung bei den ‚Red Devils‘ scheiterte auch der Wechsel des 25-Jährigen zu Zenit St. Petersburg angeblich an den finanziellen Ansprüchen. Nach Informationen der ‚Daily Mail‘ wollte der russische Klub den Flügelspieler unter Vertrag nehmen, war aber nicht bereit, Nanis Forderungen zu erfüllen. In der Folge platzte der Transfer.

Bei Manchester United hat der Nationalspieler derzeit keinen guten Stand. Am ersten Spieltag stand Nani noch in der Startelf, verspielte allerdings mit einer schwachen Vorstellung beim 0:1 in Everton weiter Kredit. Im zweiten Spiel verzichtete Sir Alex Ferguson komplett auf den Portugiesen. Am vergangenen Wochenende gegen Southampton wechselte der Manchester-Coach Nani erst eine halbe Stunde vor Schluss. Es scheint, als müsse sich der Offensivspieler für die Zukunft wohl von seinen Gehaltsvorstellungen verabschieden, will er wieder regelmäßig auf dem Platz stehen – ob in Manchester oder in St. Petersburg.