Manchester United, José Mourinho und der Transfermarkt – nicht immer ging es zwischen diesen Dreien harmonisch zu. Rund 465 Millionen gaben die Red Devils während der zweieinhalbjährigen Amtszeit des Portugiesen für neue Spieler aus. Wirklich zufrieden war The Special One mit den Neuzugängen aber nur selten. Im Januar gehen die Red Devils nun ohne Mourinho auf den Transfermarkt. FT prüft, was der Klub vorhat.

Neue Offensivkraft

Dem Angriff von United fehlte unter Mourinho oftmals das Tempo. Der portugiesische Coach trägt hierbei aber nur eine Teilschuld. Einzig Marcus Rashford und Anthony Martial sind überdurchschnittlich schnelle Offensivspieler im Kader der Red Devils.

Im Winter soll deshalb nachgebessert werden. Englisch Medien haben bereits Douglas Costa mit United in Verbindung gebracht. Bei Juventus Turin kommt der Tempodribbler derzeit nicht mehr richtig zum Zug. Im Old Trafford passt er hingegen perfekt ins Anforderungsprofil.

Innenverteidiger im Anflug?

Im Sommer forderte Mourinho vehement die Verpflichtung eines Innenverteidigers. Sein Wunsch blieb unerfüllt. Nun, da der Portugiese weg ist, soll aber offenbar tatsächlich ein neuer Abwehrspieler nach Manchester wechseln, wie englische Medien zuletzt berichteten.

Mit unter anderem Toby Alderweireld (Tottenham Hotspur), Kalidou Koulibaly (SSC Neapel) und Nikola Milenkovic (AC Florenz) wurden bereits einige hochkarätige Kandidaten gehandelt. Auf wen die Wahl schlussendlich fällt, ist jedoch offen.

Was ist mit Pogba?

Der prominenteste Spieler des Rekordmeisters ist gleichzeitig der größte Problemfall. Weltmeister Paul Pogba und Mourinho kamen kaum bis gar nicht miteinander aus, weshalb sich der Franzose zunächst in einem Leistungstief und später auf der Bank wiederfand.

Von einem Wintertransfer war die Rede. Mit Solskjaer auf der Trainerbank ist ein Pogba-Abgang aber erst einmal vom Tisch. Der Mittelfeldstar wird bleiben und versuchen, zu alter Stärke zurückzufinden. Was dann im Sommer passiert, steht auf einem anderen Blatt.