Alex Ferguson erkannte vor seinem Trainer-Karriereende, dass es die größte Herausforderung war, Paul Scholes sowie Ryan Giggs zu ersetzen. Wäre der Schotte bei Manchester United geblieben, wären wohl Ilkay Gündogan und Marco Reus in die Fußstapfen der Musterschüler der Class of ’92 getreten.

Zu dieser Zeit haben wir Gündogan und Reus beobachtet. Wir wollten Gündogan, da er Scholes sehr ähnlich war. Ein Spieler, der den Ball halten, schnell denken kann und Tempo hat“, verrät nun der frühere Assistenztrainer Rene Meulensteen gegenüber dem ‚Manchester Evening Standard‘, „hätte Fergie weitergemacht, hätten wir wahrscheinlich den gleichen Kader behalten. Wir hätten wohl etwas mehr Qualität und Energie hinzugefügt.

Ferguson war 2013 als souveräner englischer Meister abgetreten. Gündogan blieb noch drei Jahre in Dortmund, ehe er sich Manchester City anschloss. Reus steht nach wie vor am Rheinlanddamm unter Vertrag und hat das Engagement bei seinem Heimatverein erst im März dieses Jahres bis 2023 ausgedehnt.

Im Theatre of Dreams konnte bislang niemand in die Fußstapfen von Ferguson treten. Weder David Moyes noch Louis van Gaal oder José Mourinho kamen in den vergangenen Jahren auch nur die Nähe der Meisterschaft.