Sehr geräuschvoll trennten sich 2018 nach neun Jahren die Wege von Max Meyer und Schalke 04. Im Mittelpunkt stand damals der Streit zwischen (Ex-)Manager Christian Heidel und Meyers Berater Roger Wittmann. Dessen öffentliche Formulierung, Meyer sei ein „Weltklassespieler“, muss man rückblickend als äußerst unglücklich bezeichnen.

Gerissen hat Meyer bei Crystal Palace seitdem sehr wenig. Auf eine durchwachsene Premierensaison folgt ein noch enttäuschenderes zweites Jahr. Unter Trainer Roy Hodgson ist der 24-Jährige schlichtweg nicht gefragt. Nach Informationen der ‚Bild‘ ist ein Winterwechsel angedacht, sofern sich der Verein nicht unerwartet von Hodgson trennen sollte.

Wohin führt Meyers Weg?

Angesichts von Platz sieben in der Premier League sitzt der 72-jährige Trainer-Haudegen aber fest im Sattel. Daran ändert auch seine recht antiquierte Spielweise nichts. Eine Spielweise, die auf Physis und Zweikampfhärte ausgelegt ist und deshalb keinen Platz für den technisch hochveranlagten, aber körperlich benachteiligten Meyer lässt.

Doch welche Optionen bieten sich dem Ex-Schalker im Winter? Eine Rückkehr in die Bundesliga wäre wohl nur dann eine Möglichkeit, wenn sich Palace auf eine Leihe mitsamt Beteiligung an Meyers durchaus üppigem Gehalt einließe. Bislang zeichnet sich nicht wirklich ab, wohin der Weg des viermaligen Nationalspielers führt. Der Markt ist jedenfalls begrenzt.