Rodrigo und der FC Barcelona waren sich schon einig und so machte sich der 28-Jährige am gestrigen Dienstag-Vormittag auf in die 350 Kilometer entfernte Hafenstadt, wo sein Knie auf etwaige Verletzungen untersucht werden sollte. Von Bedeutung waren die Ergebnisse des Tests dann aber gar nicht mehr. Die Blaugrana zogen sich aus anderen Gründen aus den Verhandlungen mit dem FC Valencia zurück.

Wie die ‚Mundo Deportivo‘ aufdeckt, konnten sich beide Vereine nicht auf die Modalitäten einen Wechsels einigen. So forderte Valencia eine Ablöse von 60 Millionen Euro, die spätestens im Sommer mithilfe einer Kaufverpflichtung garantiert werden sollte. Weil Barça für den Sommer aber sowohl Lautaro Martínez als auch Neymar im Visier hat, war man nicht bereit, die Forderungen zu erfüllen.

Die Katalanen versuchten vielmehr, den Preis zu drücken und boten Moussa Wagué (21), Abel Ruiz (20), Monchu (20) und Carles Pérez (21) zum Tausch an. Die Fledermäuse aber wollten Rechtsverteidiger Nelson Semedo (26) in den Deal einbauen, was wiederum Barcelona ablehnte.

Mendes beschleunigt Fernandes-Transfer

Zu guter Letzt schaltete sich Jorge Mendes in die Gespräche ein. Der Berater schlug vor, dass Barça den 25-jährigen Bruno Fernandes unter Vertrag nimmt und ihn bis zum Sommer in Valencia parkt. Ob der spanische Meister darüber nachdachte, ist ungewiss.

Die Gerüchte um ein solches Geschäft reichten aber wohl schon aus, um Manchester United auf den Plan zu rufen. Die Red Devils haben den Offensivspieler am heutigen Mittwoch offiziell verpflichtet. Ein 80-Millionen-Transfer, von dem nicht zuletzt auch Mendes profitiert.