Mit dem letztjährigen Wechsel zum SSC Neapel war für Amin Younes eine wahre Wechselposse zu Ende gegangen. Der gebürtige Düsseldorfer verneinte zuvor hartnäckig, dass er bei den Italienern einen Vertrag unterschrieben habe. Napoli pochte hingegen auf gleich „31 Unterschriften“. Ein halbes Jahr später lässt sich konstatieren, der Wechsel war weder für den Klub noch für den 25-Jährigen von Erfolg gekrönt. Im spanischen Galizien könnte nun die Wende eingeleitet werden.

Wie die spanische ‚as‘ berichtet, beschäftigt sich im Transferendspurt Celta Vigo mit dem Offensivspieler, der unter Napoli-Coach Carlo Ancelotti so gut wie gar nicht zum Einsatz kommt. Demnach will der La Liga-Klub den Deutsch-Libanesen bis zum Ende der Saison ohne Kaufoption ausleihen. Am Golf von Neapel steht Younes noch bis 2023 unter Vertrag. Zuletzt brachte Berater Sahr Senesie auch eine Rückkehr in die Bundesliga ins Gespräch.

Younes als Tauschmasse

Steine in den Weg legen wird Neapel dem früheren fünffachen deutschen Nationalspielers zwar nicht, laut italienischen Medien will man Younes aber als Tauschmasse einsetzen. Die Italiener würden nur zu gerne Hirving Lozano bei PSV Eindhoven loseisen und wären dafür bereit, sich von Younes sowie 30 Millionen Euro zu trennen.

PlausibelFT-Meinung: Dass es zu solch einem Tausch kommt und der frühere Bundesligaprofi von Borussia Mönchengladbach zurück in die Eredivisie wechselt, wo er seine fraglos beste Zeit bei Ajax Amsterdam hatte, darf mehr als bezweifelt werden. Eine Ausleihe nach Vigo ist da schon eher vorstellbar. So oder so hat Younes in Italien wohl kaum eine Zukunft mehr. Insgesamt kam er in dieser Saison zu 25 Einsatzminuten.