So richtig erklären wollte Zinedine Zidane seinen Abschied von Real Madrid nicht. Von Differenzen und unterschiedlichen Vorstellungen war die Rede. Gut möglich, dass der zum damaligen Zeitpunkt bevorstehende Wechsel von Cristiano Ronaldo Teil dieser Probleme war. Wirklich geknallt haben soll es aber in Hinblick auf den Umgang mit Gareth Bale.

Wie die Zeitung ‚El País‘ berichtet, wollte Zidane den Waliser unbedingt abgeben. Mit Präsident Florentino Pérez war demnach schon im Januar abgesprochen worden, dass Bale für rund 100 Millionen Euro verkauft wird. Das Geld wollte der Präsident in den Transfer von Neymar stecken. Eine Lösung, mit der Zizou hätte leben können. Wenngleich dieser auch gerne Eden Hazard, Harry Kane oder Mohemed Salah nach Madrid geholt hätte.

Nach dem Champions League-Finale gegen den FC Liverpool (3:1), das Bale mit seinen zwei Toren beinahe im Alleingang entschieden hatte, ruderte Pérez aber zurück. Begeistert von der Darbietung des Rechtsaußen erklärte der Real-Boss diesen als unverkäuflich. Eine Kehrtwende, die Zidane offenbar dazu brachte, die Brocken hinzuschmeißen.